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Amazon drängt doch nicht ins Ticketing-Business

Im August 2017 wurde bekannt, dass Amazon einen neuen Markt erobern wollte: den US-Ticketmarkt. Im November folgten bereits Gerüchte, dass der Web-Riese die Pläne zur Einführung seines Ticketing-Geschäfts in den USA auf unbestimmte Zeit verschiebe, nachdem keine Zusammenarbeit mit dem Veranstalter Live Nation zustande kam.  Nach dieser Kehrtwende hat Amazon UK in diesen Tagen die Schliessung vom eigenen Ticketing Unternehmen „Amazon Tickets“ in Grossbritannien bekannt gegeben.

In Großbritannien verkaufte Amazon bereits seit 2015 Tickets für Veranstaltungen. Im November des darauffolgenden Jahres wurde „Amazon  Tickets“ lanciert mit dem Ziel, sich als „die weltweit führende Plattform für den Ticketkauf“ zu positionieren. Das Projekt in Grossbritannien galt als Versuch im europäischen Ticketing Markt Fuss zu fassen. Die plötzliche Schliessung ist nun der zweite Rückschlag für Amazon im Ticketing-Geschäft.

Da es in Grossbritannien keine Ausschliesslichkeitsvereinbarungen zwischen Künstler und Ticketing Anbieter gibt, konnte Amazon mit mehreren grossen Veranstaltern Verträge abschliessen und seine Dienstleistung als Drittanbieter von Tickets anpreisen, die erfolgreich für Amazon Kunden vermarktet wurden.

Die Ambition den US-amerikanischen Ticketing-Markt zu erobern lag folglich nicht fern. Dieser funktioniert jedoch anders als in Europa. Grosse Ticketanbieter wie Ticketmaster,  AXS und See Tickets verzichten auf das weltweit übliche „offene Vertriebs-Modell“ und geben im Vorfeld riesige Geldmengen an Veranstalter und Veranstaltungsorte, um starke Partnerschaften zu knüpfen und deren Tickets exklusiv zu verkaufen.

Amazon entdeckte wohl zu spät, dass der weltweit grösste Konzertveranstalter, Live Nation – welcher eine Schlüsselrolle im Bereich Venue und Künstlermanagement spielt – zufällig Ticketmaster und die damit verbundenen Ticketing Geschäfte besitzt. Nach den gescheiterten Gesprächen für eine Zusammenarbeit blieb Amazon ohne viel Einfluss und mit grundlegend anderen Bedürfnissen als Ticketmaster zurück.

Ist Amazons grosser Ticketing-Traum offiziell vorbei?

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